Was ist Logopädie?
In der Logopädie werden Menschen jeden Alters bei folgenden Störungen behandelt:
  • Sprachstörungen
  • Sprechstörungen
  • Stimmstörungen
  • Schluckstörungen
  • Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen
  • Myofunktionelle Störungen

Ziel ist die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit des Patienten, um die soziale Integration zu fördern bzw. wiederherzustellen. Die therapeutischen Leistungen können innerhalb der Praxisräume, als Hausbesuch oder private Auftragsleistung für unterschiedliche Institutionen erbracht werden.


Wie erhalten Sie eine logopädische Behandlung?

Um eine logopädische Behandlung zu erhalten, wenden Sie sich zunächst an Ihren Arzt. Dies kann ein Kinderarzt, Hausarzt, HNO-Arzt, Neurologe, Zahnarzt, Kieferorthopäde oder ein anderer Facharzt sein. Hat dieser eine logopädische Therapie genehmigt und ein entsprechendes Rezept ausgestellt, melden Sie sich telefonisch oder per Email in meiner Praxis zur Terminvereinbarung.


Wer bezahlt die logopädische Behandlung?
Die Behandlung von Kindern übernimmt die jeweilige Krankenkasse.
Erwachsene müssen einen gesetzlichen Eigenanteil von 10% selbst tragen, soweit sie nicht beitragsbefreit sind. Den Rest übernimmt die Krankenkasse.

Vita von Patricia Winkler geb. Gisler

Nach dem Abitur am Robert-Gerwig-Gymnasium in Hausach absolvierte ich für ein halbes Jahr ein Praktikum in einer Schule für sprachbehinderte Kinder.


Meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin habe ich im April 2009 an der Lehranstalt für Logopädie in Mainz erfolgreich abgeschlossen.


Von 2009 bis 2014 sammelte ich als Angestellte in einer logopädischen Praxis im Kinzigtal Berufserfahrung. Meine Schwerpunkte in der logopädischen Arbeit liegen im Bereich der kindlichen Sprech- und Sprachstörungen sowie im Bereich der Stimmtherapie.

Ich habe u.a. an folgenden logopädischen Fortbildungen teilgenommen:
  • „Sprachreich“: Logopädisch orientiertes Sprachförderkonzept zur Schulung von Erziehern
  • Diagnostik und Therapie bei sprachentwicklungsverzögerten Kindern nach Barbara Zollinger
  • Funktionale Stimmbildung in der Stimmtherapie
  • Stimmtherapie auf der Basis der AAP (atemrhythmisch angepasste Phonation)
  • Diagnostik, Therapie und Elternberatung bei mehrsprachigen Kindern / Kindern mit Migrationshintergrund
  • Kursleiterin für autogenes Training
  • "Komm!ASS"- Therapiekonzept zur Sprachanbahnung bei Autismusspektrumsstörung, Late-Talkern, Mutismus, ADHS von U. Funke

Des Weiteren nehme ich seit mehreren Jahren Gesangsunterricht und singe in verschiedenen Formationen des Kinzigtals; diese Erfahrung bezüglich Stimm- und Atemtechnik nutze ich in der Arbeit mit Stimmpatienten.

Die Mitgliedschaft im Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) bietet mir zudem die Integration in ein Netzwerk, welches fortwährend fachliche und neue gesetzliche Informationen, sowie ständig Angebote zur Fort- und Weiterbildung innerhalb berufsrelevanter Themen liefert und damit Therapien, basierend auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand der Forschung, ermöglicht.


Vita von Regina Lehmann geb. Scherr

Nach meinem Realschulabschluss an der Mädchenrealschule in Rosenheim absolvierte ich eine Ausbildung zur Automobilkauffrau in München und arbeitete dort im Anschluss für 1 ½ Jahre.


Meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin habe ich im Sommer 2009 mit Erfolg an der Berufsfachschule in Würzburg abgeschlossen.


Seit 2009 war ich in verschiedenen logopädischen Praxen, einer Kinderjugendpsychiatrie sowie in einer Frühförderstelle im Rosenheimer Umland tätig. Hier konnte ich meinen Erfahrungsschatz, v. a. in der Arbeit mit Kindern, erweitern und vertiefen. Schwerpunkte meiner Arbeit sind die Bereiche der kindlichen Sprech- und Sprachstörungen, Kinder und Erwachsene mit Cochlea Implantaten, Stottern sowie die Therapie von Kindern und Erwachsenen mit Handicap.

Im Laufe dieser Zeit habe ich u. a. an folgenden Fortbildungen teilgenommen:
  • „Die Entdeckung der Sprache: Entwicklung, Auffälligkeiten, Therapie“, Dr. Barbara Zollinger
  • „TAKTKIN“ (Ein Ansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen) – Ausbildungskurs Kinder, Beate Birner-Janusch
  • „Kindersprachtherapie in Anlehnung an die sensorische Integrationsbehandlung“, Dr. Stephanie Kurtenbach
  • „Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen bei Schulkindern von 6-12 Jahren (Diagnostik und Therapie)“ – Jutta Burger-Gartner, Dr. Andreas Nikisch
  • WorT – Würzburger orthografisches Training, Dr. Petra Küspert
  • Förderung von Lesen und Lesesinnverständis, Dr. Petra Küspert

Ich bin Mitglied im dbl (Deutschen Bundesverband für Logopädie) und nutze regelmäßig Angebote zur Fort- und Weiterbildung und des fachlichen Austausches.


Vita von Julia Späth

Nach meinem Abitur 2012 am Marta-Schanzenbach-Gymnasium in Gengenbach absolvierte ich ein berufsorientiertes Praktikum in einem Gengenbacher Kindergarten.


Meine Ausbildung zur Logopädin habe ich 2016 an der DAA Logopädieschule in Freiburg erfolgreich abgeschlossen. Erste Erfahrungen als Therapeutin sammelte ich an einer Vorschule in Nord-Irland, in welcher ich für einen Monat mit sprachauffälligen Kindern arbeitete.

Seit 2016 bin ich als Logopädin tätig. Schwerpunkte meiner Arbeit sind kindliche Sprech- und Sprachstörungen sowie Stimmstörungen.

Im Laufe meiner Berufszeit habe ich u.a. an folgenden Fortbildungen teilgenommen:
  • „die Lax Vox ®- Methode
  • „Einblicke in das ESTILL voice training ™ zur Anwendung in der Stimmtherapie“
  • „LAT-AS“ Konzept (Behandlung lateraler Aussprachestörungen)
  • „Verbale Entwicklungsdyspraxie – Diagnostik und Therapie nach VEDiT“
  • „Therapie des Sprachverständnisses im Kleinkind- und Vorschulalter“

In meiner Freizeit singe ich und spiele Theater, wodurch ich schon einige Erfahrungen im Bereich der Stimmbildung, verschiedener Atemtechniken und Sprecherziehung sammeln konnte, welche ich in meine logopädische Arbeit einfließen lasse.